Name: Fischstäbchen/Sirkka
Geburtstag: 06.06.1988 (23)
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Interessen: Webdesign, Nostale, Schreiben, Yaoi, Konzerte, Diskussionen
Lieblingsgetränk: Tee, Multivitaminsaft
Lieblingsessen: Kartoffelsalat m. Fisch, Sushi, Yakiniku, Nudeln
Lieblingsmusik: The Rasmus, Disco Ensemble, Apulanta, Apocalyptica, My Chemical Romance, Unheilig, Within Temptation, Sonata Arctica, Samsas Traum, Vocaloid Cover, Schandmaul, Subway to Sally, I am Ghost, E Nomine, Placebo, Alesana, Funeral for a friend
Lieblingsautoren: Henning Mankell, Leena Lehtolainen, Jo Nesbo
Lieblingsmangaka: Yuu Watase, Kano Miyamoto
Motto: Einbildung ist keine Bildung

Tervetuloa

Willkommen auf Unharmonisch.De, einem dieser unheimlich spannenden (?) Blogs, die nur dazu dienen, das eigene Leid zu verbreiten und die ganze Welt mit Themen und Gedanken zu quälen, die niemanden interessieren.
Wenn ihr also euer Feindbild oder auch das weiße Blatt Papier behalten möchtet, das ihr von euch von mir gemacht haben mögt, dürft ihr gerne wieder verschwinden.

News

Der Anfang der Gegenwart

Es gab Tage, da habe ich mich gefreut, Teil der Bevölkerung dieses Landes zu sein. Der heutige gehört vermutlich auch dazu, wenn es auch mehr denn fraglich ist, weshalb man 2017, nachdem andere - teils sehr konservative - Staaten es vorgemacht haben, noch darüber diskutieren muss, ob der 'Idealismus der Ehe' mit der Homosexualität vereinbar ist.

Für mich ist das weniger Gewissen als unterschwellige Homophobie gepaart mit Peudo-Toleranz - und dass, obwohl es den Leuten doch gleichgültig sein sollte, was die anderen im Rahmen ihrer freien Rechte tun. Persönlich bin ich auch keine Anhängerin der Institution Ehe, eben auch weil sie für mich dieses konservative Bild vermittelt, aber das rechtfertigt nicht, dass man das Kinderkriegen oder christliche Werte vorschiebt. Bei weitem nicht jede Ehe enthält Kinder und eben die Existenz von Kindern benachteiligt auch heutzutage nachweislich noch viele. Anstatt herumzujammern, dass das alles mit konservativen Ansichten nicht vereinbar sei, sollte man sich lieber Gedanken machen, warum es heutzutage unmöglich ist, gut mit diesen konservativen Ansichten zu leben in vielen Fällen.

 

Erst, wenn es selbstverständlich ist, sind wir wirklich angekommen. Hier und überall.

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Posted on 2017 Jun 30 by Sirkka
Nothing to lose

There's nothing to lose
When no one knows your name
There's nothing to gain
But the days don't seem to change

 

Genau so ist es. Ich habe nichts zu verlieren, weil ich nichts habe. Nur das Leben, an das ich mich seit jeher klammere. Weiter klammern werde. Selbst, wenn es niemanden gibt, der mehr in mir sieht als die gescheiterte Existenz, die ich bin.

Sie sind alle vorangekommen. Irgendwohin. Irgendwann. Ohne mich. Einer von ihnen posiert mit Frankreichflagge und langjähriger Freundin. Ein Leben, das mit mir nichts zu tun hat.

Hättest du es anders gemacht? Fragte man mich. Ich glaube es nicht. Ich bedauere es nicht, diese Person gemocht zu haben. Ich bedauere es nicht, gewusst zu haben, wie sinnlos dieser Traum ist. Und ein Traum für den Augenblick hatte keine Bedeutung für mich.

Vielleicht daher meine Affinität zu unrealistischen Geschichten. Irgendwann wird er wohl wieder allein dastehen. Vielleicht. Aber auch das verändert nichts. Vermutlich erinnert er sich nicht einmal mehr an mich. Auch ich habe viele vergessen, Gesichter, Namen. Bis auf diese 4 Jahre. Es waren die härtesten Jahre, aber wohl auch die, in denen ich dazugehört habe auf irgendeine befremdliche, naive Art und Weise. Zu diesem Verein von Individualisten, die ich insgeheim beneidet habe, weil sie wussten, was sie wollten. Ein wenig jedenfalls.

Wir haben uns seit zehn Jahren nicht gesehen. Zehn Jahre. Aber letztendlich sind sie vergessen. Bleiben vergessen.

 

(There's nothing to lose)
My notebook will explain
(There's nothing to gain)
And I can't fight the pain

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Posted on 2015 Nov 28 by Sirkka

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